Die schönsten Ausflüge rund um Wien

Suchst du nach abwechslungsreichen Ausflügen rund um Wien? Die österreichische Hauptstadt bietet dir unzählige Möglichkeiten für Tagesausflüge in die malerische Umgebung. Ob entspannte Wanderungen im Wienerwald, aussichtsreiche Wanderungen in den Wiener Alpen, Radtouren durch Kellergassen im Wenviertel oder versteckte Kleinodekulturelle – hier findest du die besten Ausflugstipps für jeden Geschmack.

Ihr wollt das Umland Wiens besser kennen lernen? Ihr wisst aber nicht, welche Ausflugsziele sich lohnen? Kein Problem! Hier sind unsere persönlichen 15 schönsten Ausflugsziele rund um Wien. Viele dieser Tagesausflüge sind auch öffentlich mit Bahn oder Bus erreichbar. Ausflugtipp 1: Stift Klosterneuburg Nordwestlich von Wien liegt Stift Klosterneuburg. Das Stift stammt aus den 12. Jahrhundert. Rund 600 Jahre später setzte sich Kaiser Karl VI das ehrgeizige Ziel Stift Klosterneuburg nach dem Vorbild des spanischen Escorial zu erweitern. Eine barocke Prachtresidenz sollte entstehen. Doch das Klosterneuburger Escorial blieb ein Escorialerl. Wie so oft scheiterte das Projekt am Geld. Wir empfehlen an der „Großen Stiftsführung“ teilzunehmen. Die 90-minütige Tour beinhaltet alle Highlights, wie die Stiftskirche, den Kreuzgang mit dem berühmten Verduner Altar, sowie die Besichtigung der Kaiserzimmer und des Marmorsaals. TIPPRADTOUR WIEN – VON DER RINGSTRASSE ZUM STIFT KLOSTERNEUBURG ANREISE, ADRESSEN, INFOSZüge zwischen Wien Franz Josefs Bhf oder Spittelau (U4/U6) und Klosterneuburg Kierling. Fahrzeit rund 15 Min. Fahrpläne, Tickets unter www.oebb.atÖffnungszeiten, Eintrittspreise von Stift Klosterneuburg unter www.stift-klosterneuburg.at Ausflugtipp 2: Wotrubakirche Die in den 1970er Jahren im Stile des Brutalismus errichtete Wotrubakirche zieht noch heute Ausflügler und Kunstinteressierte an. Die Pläne für »das Bollwerk aus Beton« aus 152 Betonblöcken lieferte der Bildhauer Fritz Wotruba. Von der Wotrubakirche lassen sich zahlreiche Spaziergänge unternehmen. Auf unserer rund sieben Kilomter lange Rundwanderung wandelt ihr auf den Spuren des Dichters Hugo von Hofmannsthal, entdeckt die vielleicht romantischste Hochzeitskirche Wiens oder besucht einen Sterngarten. TIPPSWEINWANDERN – VON DER WOTRUBAKIRCHE ZUR RODAUNER BERGKIRCHE ANREISE, ADRESSEN, INFOSÖffentlich mit der Linie U4 bis Hietzing, dann mit der Straßenbahnlinie 60 bis Maurer Hauptplatz. Von dort weiter mit dem Bus 60A. Ausflugtipp 3: Der Rauchkogel Der Rauchkogel bei Maria Enzersdorf ist eine alte Kulturlandschaft, wo schon seit Jahrhunderten Wein angebaut wird. Sein Name leitet sich von »rauer Kogel« ab. Rau, deshalb, weil hier die Böden stellenweise recht steinig sind. Zudem fegen manchmal recht »raue« Winde über den Kogel. Die künstliche Ruine wurde 1820 von Fürst Johann I. von Liechtenstein errichtet. Wir empfehlen Euch eine gemütliche Wanderung, die vom Schloss Hunyadi in Maria Enzersdorf zur Ruine Rauchkogel und zurück über Brunn am Gebirge führt. Beeindruckend ist der Blick auf Wien und zur Burg Liechtenstein. Am Abschluss der Wanderung erwartet Euch noch ein eher unbekanntes Architektur-Juwel. TIPPWEINWANDERN – VON MARIA ENZERSDORF ÜBER DEN RAUCHKOGEL NACH BRUNN ANREISE, ADRESSEN, INFOSZüge zwischen Wien Mitte (S2, S3) und Brunn-Maria Enzersdorf, danach weiter zu Fuß (ca 1 km). Fahrpläne, Tickets unter www.oebb.at Ausflugtipp 4: Dürnstein und die Wachau Dürnstein ist der Inbegriff der Wachau. Die Silhouette der Stadt wird vom weithin sichtbaren blauweißen Kirchturm des Augustiner Chorherrnstifts und von der Ruine Dürnstein dominiert. Mittelalterliche Häuserzeilen werden von Bürgerhäusern aus der Renaissance und des Barocks unterbrochen. Im Kerker der Ruine Dürnstein schmachtete einst König Richard Löwenherz, der während eines Kreuzzuges, Herzog Leopold tief beleidigt hatte. TIPPWACHAU – AM DONAURADWEG VON MAUTERN ZUM STIFT MELKWACHAU PER PEDES – VON WILLENDORF NACH SPITZ AN DER DONAU ANREISE, ADRESSEN, INFOSZüge zwischen Wien Franz Josefs Bhf oder Spittelau (U4/U6) und Krems, weiter mit dem Bus WL1 vom Bhf. Fahrzeit rund 90 Min. Fahrpläne, Tickets unter www.oebb.atAlternative im Sommer ab Krems: Weiterfahrt mit dem Schiff nach Dürnstein oder bis nach Melk (Wachauschifffahrt der DDSG oder Brandner). Abfahrtszeiten unter www.ddsg-blue-danube.at bzw www.brandner.atWeitere Infos über Dürnstein unter www.duernstein.at Ausflugtipp 5: Baden bei Wien Rund 25 km südlich von Wien liegt die Kurstadt Baden. Zur Zeit des Biedermeiers war Baden Treffpunkt der Wiener Gesellschaft. Kaiser Franz verbrachte hier gerne in einem Stadtpalais seine Sommerfrische. Reiche Bürger, Adelige und Künstler, die auch im Sommer die Nähe zum Kaiser suchten, folgten ihm umgehend. Seither ist Baden voller wunderbarer Bauwerke. Besonders sehenswert ist der Marktplatz mit dem schlichten Kaiserhaus, dem imposanten Rathaus und der barocken Pestsäule. Im Kurpark erinnern zahlreiche Denkmäler an die illustren Gäste der Stadt. TIPPHELENENTALRAWEG – DAS WEGERL IM HELENENTAL …WEINGARTENRADWEG – VON MÖDLING NACH BAD VÖSLAU MIT ARTHUR SCHNITZLERKLÖSTER-KAISER-KÜNSTLER-RADTOUR: VON LAXENBURG NACH MAYERLINGAUF DEN SPUREN VON BEETHOVEN AM BEETHOVEN-RUNDWANDERWEG ANREISE, ADRESSEN, INFOSZüge zwischen Wien Mitte (U3/U4) und Baden. Fahrzeit ca 30 Min. Fahrpläne, Tickets unter www.oebb.atWeitere Infos über Baden bei Wien unter www.tourismus.baden.at Ausflugtipp 6: Schloss und Schlosspark Laxenburg Der Schlosspark von Laxenburg zählt zu den größten englischen Landschaftsgarten Österreichs. Sein heutiges Aussehen verdankt der Schlosspark Kaiser Franz. Er ließ einen künstlichen Schlossteich mit einer Insel anlegen und darauf eine Wasserburg errichten. Unternehmt einen Spaziergang durch den Park und entdeckt das „Grünen Lusthaus“ der Maria Theresia oder den Concordia Tempel der Marie Antoinette. Für alle „Nicht-Wanderer“ bietet sich eine Bootsfahrt am Schlossteich an. TIPPSCHLOSS LAXENBURG – EIN SPAZIERGANG ZU DEN SCHÖNSTEN SEHENSWÜRDIGKEITENKLÖSTER-KAISER-KÜNSTLER-RADTOUR: VON LAXENBURG NACH MAYERLING ANREISE, ADRESSEN, INFOSAutobuslinie 200 zwischen Wien Hbf ((Busbhf Südtiroler Platz) und Laxenburg (Franz-Josephs Platz), Fahrzeit rund 30 Min.Fahrpläne unter www.oebb.atWeitere Infos über Schloss Laxenburg unter www.schloss-laxenburg.at Ausflugtipp 7: Burg Seebenstein und Türkensturz Bei Seebenstein erhebt sich ein mächtiger schroffer Felsen auf dessen Spitze die Ruine Türkensturz steht. Namensgebend für das markante Felsmassiv ist eine Legende aus der Zeit der Türkenkriege. Immer wieder drangen türkische Soldaten in das Pittental ein. Eines Tages verfolgte ein Trupp türkischer Reiter ein Bauernmädchen. Als das Mädchen jedoch vor der Steilwand zur Seite sprang, stürzten die Verfolger im vollen Galopp blindlings in den Tod. Zur Erinnerung an dieses Ereignis ließ Fürst Johann I. von Liechtenstein 1824 die künstliche Ruine Türkensturz errichten. Ein gut markierter Wanderweg führt gleich nach dem Parkbad Seebenstein zur Burg und zum Türkensturz hinauf. Für diese Wanderung (Hin und retour) benötigt man je nach Kondition zwischen 2 und 2,5 Stunden. TIPPTHERMENRADWEG – AM EUROVELO 9 VON ASPANG NACH WIENER NEUSTADTSCHWARZATAL RADROUTE – VON REICHENAU NACH WIENER NEUSTADT ANREISE, ADRESSEN, INFOSZüge zwischen Wien Hbf und Seebenstein. Fahrpläne, Tickets unter www.oebb.at Ausflugtipp 8: Lainzer Tiergarten und Wiener Wald Der Lainzer Tiergarten zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen der Wiener und eignet sich hervorragend für Spaziergänge und Wanderungen. Diese Grünoase im Westen von Wien war einst kaiserliches Jagdrevier und Rückzugsort von Kaiserin Sisi. Beginnt Euren Rundgang beim Lainzer Tor und spaziert zur Hermesvilla, die Kaiser Franz Joseph extra für seine Sisi errichten ließ. Doch der schwülstige Geschmack des Gatten harmonierte so gar nicht mit dem von Sisi. Wandert anschließend weiter zur Hubertuswarte und genießt den herrlichem Blick über Wien und den Wienerwald. TIPPSTADTSPAZIERGANG WIEN – MIT KAISERIN SISI IM LAINZER TIERGARTEN ANREISE, ADRESSEN, INFOSMit der U-Bahnlinie U4 nach Hietzing, weiter mit Straßenbahn 60 bis Hermesstraße, dann Bus 55A bis Lainzer Tor. Fahrplanauskünfte unter www.wienerlinien.at Ausflugtipp 9: Skulpturenpark Enzesfeld-Lindabrunn Schon von weitem ist auf einem Hügel das »Tor zur Erkenntnis« zu sehen. Es ist das Wahrzeichen eines rund 12 ha großen Skulpturenparks in Enzesfeld-Lindabrunn. Dieser einzigartige Landschaftsgarten geht auf eine Initiative des Bildhauers Mathias Hietz zurück, der hier im Jahr 1967 ein Steinbildhauersymposion ins Leben rief. Das Symposion -mit zahlreichen internationalen Künstlern- fand 30 Jahre lang jedes Jahr bis 1997 statt. Das frei zugängliche Ausstellungsgelände ist ein Paradies für die Tier- und Pflanzenwelt. Zwischen den »stummen Zeugen aus Stein« weiden friedlich Schafe. Ihr könnt gemütlich zwischen den Skulpturen spazieren und darüber philosophieren, was sich die Künstler dabei gedacht haben. Oder ihr erfreut euch einfach am Anblick der prächtigen Wiesenblumen und genießt dabei das Sommerkonzert der Zirpen und Grillen. Sehenswert ist auch der Ausblick beim »Tor zur Erkenntnis«, der bis zum Leitha- und Roasaliengebirge reicht. ANREISE, ADRESSEN, INFOSDer Skulpturengarten befindet sich an der Straße zwischen Lindbrunn und Hernstein, gleich nach dem Ortsende von Lindabrunn. Den Ausflug zum Skulpturengarten nach Lindabrunn unternehmt ihr am besten mit dem eigenen Auto. Ausflugtipp 10: Husarentempel bei Mödling Der Husarentempel am »Kleinen Anninger« bietet einen wunderschönen Ausblick in die Brühl und bis nach Wien. Er ist eine der vielen künstlichen Ruinen, die Fürst Fürst Johann I. von Liechtenstein rund um die Burg Liechtenstein errichten ließ. Ein Wanderweg führt vom Parkplatz bei der »Goldenen Stiege« zum Tempel. Folgt zuerst dem Weg Richtung »Breite Föhre« und dann dem Josef-Schöffel-Wanderweg 46 bis zum Tempel. Der Weg ist in der Regel gut ausgeschildert. Wer Lust und Laune hat, kann auch noch einen kurzen Abstecher zum »Matterhörndl« unternehmen. TIPPAUSFLUG RUND UM WIEN – RUNDWANDERUNG ZUR BURG MÖDLING UND ZUM HUSARENTEMPELWEINGARTENRADWEG – VON MÖDLING NACH BAD VÖSLAU MIT ARTHUR SCHNITZLERWEINWANDERN – VON GUMPOLDSKIRCHEN NACH THALLERN ANREISE, ADRESSEN, INFOSZüge der Linie S2/S3 zwischen Wien Mitte (U3/U4) und Mödling. Danach entweder zur Fuß bis zum Parkplatz an der »Goldenen Stiege« (ca 1,7 km) oder mit einem der Regionalbusse vom Bhf Mödling (zB 364, 365) bis zu Station Jasomirgottgasse. Von dort sind es noch ca 600 Meter bis zum Ausgangspunkt. Fahrpläne, Tickets unter www.vor.at Ausflugtipp 11: Burg Kreuzenstein Schon von weitem ist die Burg Kreuzenstein – nur wenige Kilometer nördlich von Wien – zu sehen. Die ursprüngliche Burganlage wurde im 30-jährigen Krieg durch die Schweden völlig zerstört. Ihr heutiges Aussehen verdankt die Burg dem Grafen Wilczek, der sie Ende des 19 Jhdts mit Hilfe zahlreicher mittelalterlicher Bauteile aus ganz Europa wieder aufbauen ließ. Die Besichtigung der Burg ist nur im Rahmen einer Führung möglich. Zu sehen gibt es alles, was man von einer Ritterburg erwartet: Rittersaal, Rüstkammer, Fürstenzimmer, Burgkapelle oder die Burgküche. ANREISE, ADRESSEN, INFOSZüge der Linie S3 oder S4 zwischen Wien Mitte (U3/U4) und Leobendorf, dann ca 40 Min Gehweg. Fahrpläne, Tickets unter www.oebb.atWeitere Infos über die Burg Kreuzenstein unter www.kreuzenstein.com Ausflugtipp 12: Kartause Mauerbach Nur zehn Kilometer von der U4 Station „Hütteldorf“ entfernt, befindet sich die sehenswerte, aber wenig bekannte Kartause Mauerbach. Jahrelang dem Verfall preisgegeben, wurde die Kartause in den letzten beiden Jahrzehnten aufwendig saniert. Der Kreuzgang zählt zu den Highlights der Kartause. Wer durch den kompletten quadratischen Kreuzgang spaziert, legt eine Strecke von fast 500 Meter zurück. Damit zählt der „Wandelgang“ der Mönche zu den längsten Europas. TIPPAUSFLÜGE RUND UM WIEN – DIE KARTAUSE MAUERBACH IM WIENERWALDWANDERN WIENERWALD – VON DER KARTAUSE MAUERBACH ZUM TULBINGER KOGEL ANREISE, ADRESSEN, INFOSMit der U-Bahnlinie U4 zur Endstation Hütteldorf, dann Bus 450 bis Mauerbach BusBhf, von dort ca 10 Min Fußweg, Fahrpläne unter www.oebb.atAchtung die Kartause ist nur am Wochenende und an Feiertagen in den Sommermonaten geöffnet. Weitere Infos über die Kartause Mauerbach unter bda.gv.at Ausflugtipp 13: Schloss Hof Schloss Hof liegt östlich von Wien und ist das größte der sechs Marchfeldschlösser. Prinz Eugen ließ Schloss Hof zu einem prachtvollen barocken Schmuckkästchen ausbauen. Der Schlossgarten wurde nach dem Vorbild von Versailles mit Terrassen, Treppenanlagen, Statuen und Brunnen gestaltet. Taucht ein in die barocke Opulenz und lustwandelt durch die rekonstruierte barocke Gartenanlage. Oder entdeckt die Privaträume des Prinzen und lernt das Lebensgefühl des 18. Jhdt kennen. Einziger kleiner Wermutstropfen: Schloss Hof ist öffentlich schwierig zu erreichen. TIPPTOUR DE BAROQUE – MIT MARIA THERESIA AUF SCHLÖSSER-TOUR DURCHS MARCHFELD ANREISE, ADRESSEN, INFOSAnreise einfacher mit dem Auto; Züge ÖBB zwischen Wien Hbf und Marchegg, weiter mit Gratis-Shuttle Bus. Fahrpläne, Tickets unter www.oebb.atWeitere Infos über Schloss Hof unter www.schlosshof.at Ausflugtipp 14: Gut Gasteil – Kunst in der Landschaft Am Rande von Rax und Semmering liegt in der kleinen Ortschaft Prigglitz das Gut Gasteil mit seinem einzigartigen Landschaftsgarten »Kunst in der Landschaft«. Inmitten einer malerischen Landschaft präsentiert das Künstlerehepaar Charlotte und Johannes Seidl auf einer 16 Hektar großen Ausstellungsfläche eindrucksvolle Skulpturen und Kunstobjekte. Diese können jederzeit auf den gemähten Wegen nach eigenem Belieben erkundet werden. ANREISE, ADRESSEN, INFOSGut Gasteil erreicht ihr am besten mit dem Auto. Ihr folgt der S6 (Semmeringschnellstraße) bis Ausfahrt Gloggnitz, von Gloggnitz geht es weiter bis zum Ortsplatz von Prigglitz, dann rechts halten nach Gasteil. Ausflugtipp 15: Die Stadt Salzburg Ein Tagesausflug nach Salzburg ist von Wien leicht machbar. Mit der Westbahn benötigt ihr gerade einmal zwei Stunden zwanzig. Majestätisch wacht die Festung Hohensalzburg über die barocke Altstadt. Alle Highlights der Stadt, wie Mozarthaus, Getreidegasse, Petersfriedhof oder der Salzburger Dom sind bequem zu Fuß zu erreichen. Den besten Panoramablick auf Salzburg habt Ihr von der Aussichtsterrasse des Mönchsberg, die bequem mit dem Lift zu erreichen ist oder von der Festung. Vergesst nicht, eine „Original Mozartkugel“ der Konditorei Fürst zu verkosten. TIPPSALZBURG VON OBEN – DIE ETWAS ANDERE STADTBESICHTIGUNGSALZBURG KUNST – AM WALK OF MODERN ART DURCH SALZBURG SPAZIEREN ANREISE, ADRESSEN, INFOSZüge der WESTbahn zwischen Wien Westbahnhof und Salzburg. Fahrpläne, Tickets unter westbahn.atZüge ÖBB zwischen Wien Hbf und Salzburg. Fahrpläne, Tickets unter www.oebb.atWeitere Infos über die Stadt Salzburg unter www.salzburg.info/de [...]
Eine gemütliche Semmering-Rundwanderung zu alten Villen, den drei historischen Grand-Hotels, zur Doppelreiterwarte am Wolfsbergkogel und zum berühmten 20 Schilling Blick. Semmering – Sommerfrische des Fin de Siècle Bei diesem beschaulichen Ausflug auf den Semmering tauchen wir ein in die Welt des Fin de Siècle, als Adel, Großbürgertum, Industrielle, Künstler, Literaten und Schauspieler zur Sommerfrische auf den »Zauberberg« fuhren. Sie alle residierten in einem der drei großen Semmering-Hotels, dem Panhans, dem Südbahnhotel oder dem Kurhaus Semmering. Der Aufschwung zu einem der bekanntesten Erholungsorte der Donaumonarchie begann mit der Eröffnung der Semmeringbahn 1854 und der Errichtung des Südbahnhotels im Jahr 1882, welches schon bald von der gut situierten Wiener Gesellschaft regelrecht gestürmt wurde. Den Niedergang als Sommerfrische läutete der Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich ein. Als man in den 1960er Jahren lieber auf Urlaub nach Bibione, Caorle oder Lignano auf Urlaub fuhr, verfiel der Semmering endgültig in einen Dornröschenschlaf. Startpunkt Bahnhof Semmering Wir starten am Bahnhof Semmering, wo uns gleich das imposante Denkmal zur Erinnerung an Carl Ritter von Ghega, dem Erbauer der Semmeringbahn, ins Auge sticht. Das Projekt »Semmeringbahn« galt anfangs als heftig umstritten. Die Gegner von Ghegas Plänen kritisierten, dass keine Lokomotive in der Lage wäre, die Steigungen zu bewältigen. Doch die Kritiker sollten sich irren. Am 17.Juli 1854 wird die Semmeringbahn als erste Gebirgsbahn der Welt feierlich eröffnet. Bis heute gilt die Semmeringbahn als Meilenstein der Eisenbahngeschichte, deren Streckenverlauf von 14 Tunneln 16 Viadukten und einer Vielzahl von Steinbrücken geprägt ist. Die vielen Tunnel, Viadukte und Brücken wurden von 20.000 Arbeitern innerhalb von sechs Jahren errichtet und stellten für die damalige Zeit eine technische Meisterleistung dar. Seit 1998 gehört die Semmeringstrecke zum UNESCO-Weltkulturerbe. Das Grandhotel Panhans Die Zeiten als Pferdekutschen am Bahnhof auf Sommerfrische-Gäste warteten und diese den Berg hinauf zum Panhans kutschierten, sind längst Schnee von gestern. Wir spazieren per pedes über mehrere Serpentinen zum berühmten Hotel der Jahrhundertwende hinauf. Der »Riesenkasten« wurde im Jahr 1888 von Vinzenz Panhans eröffnet, der zuvor Küchenchef im seit 1882 bestehenden Südbahnhotel gewesen war. 1913 wurde das Hotel nach Plänen der Architekten Fellner und Helmer im Stil eines Schweizer Sanatoriums mit aneinander gereihten Loggien umgebaut. Seit dieser Zeit galt das Panhans als eines der größten und luxuriösen Grandhotels Europas. Die Gästeliste des Panhans vor dem ersten Weltkrieg liest sich wie die Gästeliste eines Wiener Literaten-Cafés: Peter Altenberg, Karl Kraus, Arthur Schnitzler oder Stefan Zweig residierten im damaligen »Märchenparadies der vornehmen Welt«. Doch vom einstigen Glanz ist wenig übriggeblieben. Mit dem Ausbleiben der Gäste nach dem Zweiten Weltkrieg stellte das alte Panhans im Jahr 1969 seinen Betrieb ein. Pfarrkirche zur hl Familie Wir verabschieden uns vom Panhans und besuchen die Pfarrkirche Semmering, die nur einen Katzensprung vom einstigen Grandhotel entfernt liegt. Das Gotteshaus, welches der hl Familie geweiht ist, wurde 1894 vom Architekten Gustav Neumann im neogotischen Stil errichtet. Da aber das Geld für den Kirchenbau knapp war, verzichtete man anfangs auf einen Kirchturm. Dies soll Peter Rosegger zu der Aussage bewegt haben, dass »so viele Semmering-Villen Türme ohne Glocken haben, aber die Kirche hat für die Glocken keinen Turm«. Die Hochstraße – Corso und Flaniermeile In Wien flanierte man zur Jahrhundertwende am Ring, in Abbazia am Lugomare und am Semmering entlang der Hochstraße, die das Panhans und das Südbahnhotel bis heute verbindet. Bei einem Spaziergang entlang der Flaniermeile schlossen Großindustrielle lukrative Geschäftsverträge ab, mokierten sich Kaffeehausliteraten über den schlechten Schreibstil eines Konkurrenten und die Damen der bessern Gesellschaft hielten Ausschau nach einer »passenden Partie« für ihren den Backfischalter entflohenen Nachwuchs. Mit der Eröffnung des Südbahnhotels im Jahre 1882 entwickelte sich der Semmering rasch zu einer beliebten Sommerfrische, wo man würzige Bergluft atmen und dem Gestank im sommerlichen Wien entfliehen konnte. Betuchte Gäste ließen sich schon bald ihre eigenen repräsentativen Villen mit Holzbalkonen, Türmchen und Erkern entlang der Hochstraße errichten. Davon gibt es heute noch einige zu sehen. Die Cafés, oder Restaurationen, die einst für das leibliche Wohl sorgten, sind hingegen verschwunden. Wir flanieren ebenfalls der Hochstraße entlang, studieren die Schaukästen des Hochstraßenmuseums, die Auskunft über die Geschichte des Semmering geben und bestaunen jene Geschäftsfassade, die in Riesenlettern Agfa-Filme bewirbt. Aussichtsterrasse Wetterhäuschen Fast schon am Ende der Hochstraße erreichen wir eine Aussichtsterrasse mit einem historischen Wetterhäuschen. Von hier habt ihr wohl den schönsten Blick auf das alte Südbahnhotel, welches das nächste Ziel unserer Wanderung ist. Das ehrwürdige Südbahnhotel Das weithin sichtbare Südbahnhotel mit seiner auffälligen grünen Dachlandschaft mit Zwiebeltürmchen und bedachten Rauchfängen galt einst als das Wahrzeichen der Semmering-Region. Um die Jahrhundertwende war das auf genau 1.000 Metern Seehöhe erbaute »Palasthotel« eines der führenden Luxushotels Europas. Nehmt Euch Zeit und umrundet dieses prächtige historische Hotel mit seinem Fachwerk und den reich verzierten Holzbalkonen. In seiner glorreichen Vergangenheit wurde das Südbahnhotel mehrfach umgebaut und mit den neuesten Annehmlichkeiten der damaligen Zeit ausgestattet. Schon bald nach seiner Eröffnung im Jahre 1882 zog das Hotel aristokratische Kreise, das vermögende Bürgertum und exzentrischer Zeitgenossen an. In einem Bonmot hieß es, »Wer die roten Sisalläufer der Bel Etage betrat, war entweder der Creme de la Creme der Gesellschaft zuzurechnen oder Zimmerkellner«. Vinzenz Panhans begann seine Karriere als Küchenchef im Südbahnhotel und verzauberte die Gäste mit seiner außergewöhnlichen Kochkunst. Nur wenige Jahre später gründete er sein eigenes Hotel und wurde zum schärfsten Konkurrenten des Südbahnhotels. Trotz seines fortschreitenden Verfalls strahlt der schlossartige Bau noch immer die Eleganz der Jahrhundertwende aus. Wie auch die anderen Grandhotels am Semmering geriet das Südbahnhotel in den Nachkriegsjahren in massive wirtschaftliche Schwierigkeiten, sodass in den 1970er Jahren ein Teil des Gebäudes in Eigentumswohnungen umgewidmet und das Hotel selbst geschlossen wurde. Skulpturenpark Semmering Nachdem wir das Hotel von allen Seiten ausgiebig betrachtet haben, folgen wir den Wegweisern Richtung Doppelreiterwarte und 20 Schilling Blick, die uns ein paar Höhenmeter tiefer und durch einen schattigen Wald zum Skulpturenpark führen. Im Skulpturenpark sind Werke des Künstlers Ignaz Semlitsch ausgestellt, die er aus den verschiedensten Metallen und Acryl geschaffen hat. Kann man sich ansehen, muss man aber nicht. Kurhaus Semmering Vom Skulpturenpark ist es nicht weit bis zum dritten großen Grand-Hotel der Jahrhundertwende. Das Kurhaus Semmering wurde 1909 eröffnet und galt mit seiner Ausstattung und Einrichtung als ein Musterbeispiel einer eleganten Kuranstalt, wie sie Thomas Mann in seinem »Zauberberg« schilderte. Das nach den Plänen der Architekten Krauß und Tölk errichtete Nobelquartier am Wolfsbergkogel war bekannt für seine medizinisch verordneten Liegekuren in frischer Höhenluft und den einzigartigen Blick auf den Sonnwendstein. »Die Kur ist der melancholische und mühselige Versuch, eine gebrochene Maschinerie zu reparieren«, meinte Peter Altenberg bei seinem Aufenthalt im Kurhaus. Unter den zahlreichen weiteren Kurgästen finden sich so klingende Namen wie Max Reinhardt, Arthur Schnitzler, Anton Wildgans oder Franz Werfel. Mit dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich im März 1938 begann auch für das Kurhaus die Zeit des stetigen Niedergangs. Zuerst wurde es als Wehrmachtlazarett verwendet, danach als Unterkunft für die russische Besatzungsmacht. Bis 1988 diente das Kurhaus noch als Erholungsheim für Bundesbedienstete. Doppelreiterwarte Ein leicht ansteigender Waldpfad führt uns zuerst zu einem Aussichtpunkt mit herrlichem Blick auf den Kurort Semmering und anschließend zu der im Jahre 1910 errichteten Doppelreiterwarte. Von der Aussichtsplattform bietet sich ein 1A-Rundblick über die Weinzettelwand, Rax und Schneeberg. Die 300 Meter hohe und rund 1.200 Meter lange Weinzettelwand galt als das größte Hindernis beim Bau der Semmeringbahn. Ursprünglich plante Ghega die Trasse der Bahn außen an der Steilwand entlangzuführen. Doch nach einem Felssturz, bei dem 14 Bergleute starben, musste Ghega die Trasse umplanen und in das Berginnere verlegen. Der legendäre 20 Schilling Blick Nachdem wir einen kurzen steilen Pfad über Stock und Stein überwunden haben, geht es gemütlich durch einen dichten Wald weiter. Nach wenigen Gehminuten erreichen wir den berühmten »20 Schilling Blick«. Von hier eröffnet sich die wunderschöne Aussicht auf das 184 m lange und 46 m hohe »Kalte Rinne-Viadukt«, welches einst als Motiv die Rückseite des österreichischen 20 Schilling Note zierte. Daher auch der Name für diesen Aussichtspunkt. Fast fühlt man sich in eine Modelleisenbahnanlage versetzt, wenn ein winzig kleiner Zug das Viadukt quert und in einem Tunnel verschwindet. Zurück zum Ausgangspunkt Nachdem wir die Aussicht beim 20 Schilling Blick ausgiebig genossen haben, machen wir uns auf den Rückweg. Ihr folgt dem Wanderweg weiter bis zur Kurhausstraße, spaziert den Waldweg zum Südbahnhotel hinauf und folgt anschließend der Adlitzgrabenstraße, Villenstraße und der Südbahnstraße bis zum Bahnhof Semmering. Entlang dieser Route könnt ihr noch die eine oder andere hübsche Villa entdecken. Wir hoffen, die Tour hat Euch gefallen und wir wünschen Euch viel Spaß beim »Nach«Wandern. FotoalbumWir hoffen, dass wir Euch mit unseren Tipps zu einer Wanderung am Semmering inspirieren konnten. Noch mehr Fotos zu dieser Wanderung findet Ihr im Fotoalbum unter: SEMMERING –WANDERN AUF DEN SPUREN DES FIN DE SIÈCLE [...]

Warum Ausflüge rund um Wien so beliebt sind

Wien ist von einer traumhaften Landschaft umgeben. Binnen einer Stunde erreichst Du mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Auto:

  • Wienerwald: Ideal zum Wandern und Erholen – erkunde die malerischen Wälder, Hügel und Aussichtspunkte rund um Wien bei einer Wanderung zum Kalenderberg, zum Husarentempel oder in die Sisi-Kapelle.
  • Radtouren & Themenwege: Radel auf bekannten Strecken wie dem Weingartenradweg von Mödling nach Bad Vöslau oder dem Schwarzatal Radweg bis nach Wiener Neustadt. Auch der Poltradweg im Weinviertel bietet Erlebnisse auf zwei Rädern.
  • Historische Entdeckungen: Genieße Ausflüge zu alten Villen am Semmering, besichtige das Schloss Walpersdorf, erlebe das Museumsdorf Niedersulz oder besuche die mächtigen Wackelsteine im Waldviertel.
  • Natur & Genuss: Weinvietler Kellergassen, eine Wanderung durch die Ysperklamm oder Spaziergänge entlang malerischer Flusslandschaften laden zum Entspannen und Genießen ein.
  • Familienausflüge: Zahlreiche kurze Wanderungen und Fahrradrouten eignen sich perfekt für einen Familienausflug ins Grüne.

Alle Tageausflüge (Wien Umgebung)


Egal ob Du auf der Suche nach Tagesausflügen von Wien, einer spannenden Radtour oder einer aussichtsreichen Wanderung bist: In unserer Rubrik „Ausflüge rund um Wien“ findest du die besten Tipps und Insidervorschläge. Starte jetzt einen der zahlreichen Ausflüge rund um Wien und entdecke die schönsten Regionen direkt vor den Toren der Stadt!


Du interessiert Dich speziell für Radtouren? Dann bist Du auf dieser Seite richtig. Wenn Du aber lieber eine Wanderung unternehmen möchtest, dann empfehlen wir Dir diese Seite.

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